Ganz unter diesem Motto steht die Aktion der Forster Firma Harti Frottiermoden, mit der es Stanislaus Harter und sein Team möglich machen, die Forster Bürger der Risikogruppe, Hobbynäherinnen und -näher sowie Do-it-yourself-Begeisterte mit Materialien zu versorgen, um sich einen eigenen Mundschutz zu nähen – zum Selbstkostenpreis von 2,50 EUR pro Set.

Schutzmasken sind derzeit sehr knapp. Besonders das medizinische Personal ist froh, wenn ihnen ihr Nachschub nicht vor der Nase weggeschnappt wird. Diejenigen, die Erkrankte versorgen und sich täglich um sie kümmern, sollten gut mit solchen Masken versorgt sein. Wir sollten sie ihnen deshalb nicht wegkaufen. Diesen Umstand hat das Harti-Team, Experten für strapazierfähige Tücher und Bezüge für den professionellen Einsatz, zum Anlass genommen, ihre Produktion in Windeseile auf Gesichtsmasken-Sets zum Selbstnähen umzustellen. Als Tuchmacher waren hier schnell die notwendigen Voraussetzungen gegeben, um alle erforderlichen Materialien für die Entwicklung einer solchen Maske bereitzustellen. Sogar Bestickungen auf den Masken sind möglich!

Die Gesichtsmasken zum Selbstnähen erfüllen zwar nicht die höchsten medizinischen Standards, aber die ausgewählten Materialien und deren Verarbeitung zu Masken tragen dazu bei, dass das Infektionsrisiko für und von jedem einzelnen von uns reduziert werden kann. Eigenschaften der Masken sind:

  • Waschbar bis 95° und damit wiederverwendbar
  • Viren lassen sich bei 60°C in der Waschmaschine und im Backofen abtöten
  • An sämtliche Gesichtsformen anpassbar (Einstellung möglich)
  • Bestickung möglich

Mach mit und schütze dich und dein Umfeld!

Unter dem Logo “Forst hält zusammen” veröffentlicht die Gemeindeverwaltung derzeit aktuelle Informationen rund um das Thema Corona-Pandemie. Bitte schaut euch die Seite regelmäßig an. Neben Informationen und Öffnungszeiten zur lokalen Gastronomie in Forst findet ihr dort:

  • Die neusten und aktuell gültigen Verordnungen
  • Maßnahmen der Gemeinde
  • Informationen zur Notbetreuung in Kindergarten und Schule
  • Ärztliche Hinweise
  • Hinweise für Unternehmen

Seit dem 22. März sind wir nun etwas mehr als zwei Wochen online und können heute eine stolze Zahl an 33 freiwilligen Helfern vermelden. Das ist sehr beeindruckend und eine große Freude für das Organisationsteam, dass Forst so hilfsbereit ist.

Nun möchte ich euch auch nicht die bereits durchgeführten Hilfeanfragen vorenthalten. Diese sind jedoch im Gegensatz zu der großen Helferzahl fast schon winzig. Wir haben bis heute sechs Mal Mitbürger aus der Risikogruppe unterstützen können. Das zeigt einerseits vielleicht, dass das Hilfsangebot noch nicht so bekannt ist oder andererseits, dass sich der Hilfebedarf in Forst derzeit in Grenzen hält. Hierfür sprechen auch die heute vom Landratsamt veröffentlichen Fallzahlen.

Heute wurde bereits ein Beitrag in den Badischen Neusten Nachrichten (BNN) veröffentlicht. Wir hoffen, dass wir so schnell und zielgerichtet Betroffene erreichen und sie auf unser Hilfsangebot aufmerksam machen können.

Wir sind sprachlos! Es ist gerade mal ein Tag vergangen, dass diese Seite zur Unterstützung unserer Forster Mitbürger online gegangen ist. Die ersten Hinweise auf Facebook haben schon dazu geführt, dass sich bis heute Abend schon 15 freiwillige Helfer bei uns gemeldet haben! Das ist großartig. Vielen Dank hierfür.

Die Anfragen nach Hilfe für das Einkaufen halten sich hingegen noch etwas zurück. Das ist aber nicht verwunderlich, da wir bis heute nur in digitalen Medien präsent waren und der Großteil der Hilfsbedürftigen sehr wahrscheinlich nicht auf Facebook oder im Internet unterwegs ist. Wir schätzen aber, dass sich dies bald ändern wird, da heute die Flyer zur Verteilung im Ort fertiggestellt wurden. Die Feuerwehr Forst übernimmt freundlicherweise die Verteilung der Flyer im Ort. Außerdem werden die Forster Bürger spätestens mit dem nächsten Amtsblatt auf unser Hilfsangebot hingewiesen.

Wir halten euch weiterhin auf dem Laufenden.

Die gesetzlichen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus haben uns zum schnellen Handeln veranlasst. Unter den aktuellen Umständen ist es für Personen der Risikogruppe sehr gefährlich, mit anderen Menschen und damit womöglich dem Coronavirus in Kontakt zu kommen.

Schnell musste ein Plan her, wie wir uns solidarisch für die Schwächeren unter uns einbringen können. Gleichzeitig entwickelten die Organisatoren um JugendBeWegt und wir, die Inhaber der kdat GmbH, die Idee, eine Anlaufstelle zu schaffen, bei der sich Personen aus der Risikogruppe mit ihren Einkaufslisten melden können. Eine Gruppe freiwilliger Helfer kann diese Listen dann jeweils einkaufen und den Betroffenen nach Hause bringen. So die Idee.

In kürzester Zeit hat das Team um JugendBeWegt eine Hotline eingerichtet und ein Helferteam für die anstehenden Einkäufe auf die Beine gestellt. Wir von kdat haben parallel dazu ein Internet-Portal “Forst hilft Forst” entwickelt, das es nun ermöglicht, die eingehenden Einkaufslisten übersichtlich für alle Helfer zu koordinieren. Wir sind gespannt, wie sich das weiter entwickelt und freuen uns, wenn wir mit unserer Erfahrung im Internet- und Cloud-Bereich zur Eindämmung der Pandemie beitragen können. Wir freuen uns über jeden Mithelfer. Bitte teilt dies eifrig, damit wir möglichst vielen helfen können.

Das kdat-Team